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Der Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt auf dem Weg zur Glasfaser Region

DNS:NET und ARGE Breitband bauen das Giga-Netz der Zukunft

31.07.2017 – Oschersleben/Bernau/Berlin

Die Gemeinden der ARGE Breitband bauen das Giga-Netz der Zukunft

Aufbruchsstimmung im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Unter Anwesenheit aller Bürgermeister der acht Einheits- und Verbandsgemeinden wurde der Ausbau des Gigabitnetzes ab 2017 präsentiert. „Glasfaser bis ins Haus“ und beste Startbedingungen für digitale Kommunen, das hat sich die ARGE-Breitband, die Arbeitsgemeinschaft Breitband im Landkreis Börde, auf die Fahnen geschrieben. Sie erfüllt damit außerdem die realistischen Entwicklungen, die die EU Strategie für den Zeitraum zwischen 2020 und 2025 aufzeigt: 100 Mbit/s für jeden Bürger, also eine hundertprozentige Abdeckung und 1 Gbit/s für alle öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen. Dass solch ein Ziel realistisch und seit Ende 2016 umgesetzt werden kann, zeigen die bisherigen Modellcluster in Sachsen-Anhalt, die mit der DNS:NET als Experten für Glasfaserausbau realisiert werden. Dieses positive Beispiel und der Ehrgeiz vieler Kommunen den Ausbau voranzutreiben, hat den Landkreis Börde motiviert, sich mit geballter Kraft in Richtung Gigabit Netz zu organisieren. Der Landkreis Börde ist hier kein Einzelkämpfer, in allen anderen Bundesländern machen sich zunehmend die Kommunen auf den gleichen Weg in die Zukunft.

Der Landrat des Landkreises Börde, Hans Walker bekräftigt: "Wir müssen planerisch schon jetzt dem enormen Bedarf an Datenmengen und Übertragungsgeschwindigkeiten entsprechen. Das gelingt nur durch den Einsatz moderner Technologien und leistungsfähiger Materialien. Und das ist im Augenblick und in Zukunft nun einmal `Glasfaser´".

Petra Naumann, Fachdienstleiterin Kreisplanung: „In den Vorveranstaltungen zur Bedarfserfassung haben sich schon zahlreiche Gemeinden für das sog. Glasfasermodell, also FTTH – Glasfaser bis ins Haus - ausgesprochen.“ Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der Landkreis Börde zählt lt. Statistik der Bundesagentur für Arbeit zu den Jobmotoren des Landes Sachsen-Anhalt. Viele Bauherren und Unternehmen fragen, wenn sie sich niederlassen wollen, wie gut unter anderem die Internetversorgung in den Bauflächen aussieht. Aus der Sicht der Kreisplanung Börde ist daher dieser Standortfaktor auch in der Vermarktung der entsprechenden Bauflächen besonders relevant. Auch die öffentliche Verwaltung muss sich insgesamt auf die zunehmenden Anforderungen, die sich künftig durch E-Government, E-Learning, E-Health und Industrie 4.0 ergeben, mit hochbitratiger Versorgung einstellen. Dabei ist ein sogenanntes Zweiklassennetz unbedingt zu vermeiden, denn die meisten mittelständischen Betriebe aber auch Schulstandorte agieren im ländlichen Raum und verfügen bislang noch nicht über einen zukunftsfähigen Internetanschluss. Somit ist zu befürchten, dass nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die nächste Firmengeneration den sogenannten „weißen Flecken“ des ländlichen Raumes den Rücken kehrt.

Für diese wichtigste Daseinsvorsorge unserer Zeit unterstützt der Landkreis die Kommunen daher fachlich, denn auch der Landkreis hat in der Fläche Verantwortung im eigenen Wirkungskreis u.a. durch Verwaltungs-, Schulstandorte und Feuerwehr-/Rettungsleitstellen. „Die Gemeinden haben die Chancen der Förderung genutzt und sich mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Breitband auf den Weg zur schnellen Datenautobahn gemacht. Seit dem Jahr 2016 haben wir ein entsprechend hohes Tempo aufgenommen, so dass wir beihilfe- und richtlinienkonform, trotz oftmals schwieriger Ausschilderung, die digitale Autobahnauffahrt in eine zukunftsfähige und damit richtige Richtung nehmen konnten.“, so Petra Naumann.

Holger Haupt, Breitbandbeauftragter im Landkreis Börde, ergänzt: „Eine digitale Spaltung werden wir nicht mehr hinnehmen. Der Status Quo, dass es zwei Arten von Breitbandversorgung gibt, ist von vorgestern und weiterhin auf Kupfer zu setzen ist wirtschaftlich auf mittelfristige Sicht nicht vertretbar und sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich eine Sackgasse.“

Zur Faktenlage: Acht Einheits- und Verbandsgemeinden sind derzeit in der ARGE Breitband organisiert. 78 Prozent der Gemeindegebiete zählen derzeit zu den „weißen Flecken“, von den circa 6000 Unternehmen sind 90 Prozent in Ortslagen und ländlichen Bereichen angesiedelt; nur zehn Prozent der auszubauenden Bereiche betrifft Gewerbegebiete. Im Ausschreibeverfahren wurde als Spezialist und Kompetenzpartner für den Betrieb von Glasfaserinfrastruktur die DNS:NET ausgewählt.

Was auf den Landkreis Börde zukommen wird:
1.330 Kilometer Tiefbau sind zu realisieren
2.544 Kilometer Leerrohre werden verlegt
Im Ergebnis werden ca. 41.500 Haushalte in der gesamten Fläche versorgt

Bis Ende August finden in den Gemeinden und Kommunen zahlreiche Informationsveranstaltungen statt, wo die Fragen zur Technik und Hausanschluss thematisiert werden. Ausbauplanung: Die erste Kommune mit einer Vorvertragsquote von bereits über 60 Prozent ist Wulferstedt. Weitere Gemeinden melden sich. Mit dem Tiefbau wird 2017 gestartet, so dass 2018 die ersten Haushalte und Gewerbebetriebe ans Netz gehen. Holger Haupt:“ Mit dem Experten für den Aufbau und Betrieb des Netzes haben wir mit der DNS:NET ein Unternehmen gefunden, welches zielstrebig und verlässlich einen flächendeckenden Ausbau in überschaubarer Zeit umsetzt. Für die Bürger zählen Tatsachen statt Ankündigungen.“

Zur ARGE-Breitband

Die ARGE-Breitband ist die Arbeitsgemeinschaft aus acht Gemeinden und dem Landkreis Börde. Die wesentlichen Aufgaben bestehen in der Organisation sowie der Behandlung von zentralen Aspekten des flächendeckenden Breitbandausbaus in den Mitgliedsgemeinden. Darüber hinaus werden zentrale Fragen des Breitbandausbaus und der Förderung mit den Verantwortlichen auf Seiten des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt geklärt. Selbstverständlich steht die ARGE-Breitband als beratendes Gremium allen dreizehn Verbands- und Einheitsgemeinden des Landkreises zur Verfügung. Diese Schnittstelle ist von besonderer Bedeutung für zentrale Fragen z. B. für die Breitbanderschließung der Schulen aber auch für die Belange der Gefahrenabwehr und den anderen wichtigen Aspekten der Daseinsvorsorge.

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